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Organisatoren:
Spot 1
Frage: In diesem Spot ist kurz etwas zu sehen, was nicht zum typischen Wien-Bild passt. Was ist es und warum wurde es dennoch aufgenommen?
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Das Känguru passt nicht zum typischen Wien-Bild. Aufgenommen wurde es dennoch, weil von den US-Amerikanern „Austria“ (englischer Name für Österreich) oft mit „Australia“ (englisches Wort für Australien) verwechselt wird. Treffen die Amerikaner in den USA einen Gast aus Österreich und erfahren, dass er aus „Austria“ kommt, so rufen sie begeistert: „Ja, ja! Wir kennen Australia. Dort gibt es viele Kangaroos!“ Komisch, dass die Leute so ungebildet sein können. In Russland hingegen lernt man den Unterschied zwischen Österreich und Australien schon in der Schule gut kennen, obwohl die Namen der beiden Länder auch in der russischen Sprache ähnlich klingen: Awstrija und Awstralija. (Nikita Rajewskij) |
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Das Känguru passt eigentlich nicht in die Reihe typischer Wiener Sehenswürdigkeiten, jedoch kennt jeder, der in Wien war, das rautenförmige gelbe Bild, das wie ein Straßenschild mit einer Abbildung dieses Beuteltieres und dem Spruch „No Kangaroos in Austria“ aussieht. Es gibt sie in jeder Form: als Magnet, auf T-Shirts, Postkarten. Wie man sagt, geht diese Idee darauf zurück, dass, wenn österreichische Touristen ins Ausland fuhren und man nach ihrem Heimatland fragte, sie auf Englisch „I’m from Austria“ antworteten. Um höflich zu wirken, reagierten manche Ausländer darauf mit: „Ah, kangaroos!“ Das liegt daran, dass die Namen von Österreich und Australien im Englischen sehr ähnlich klingen: Austria und Australia. (Denis Popow) |
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Kängurus in Österreich sind wie Affen in Sibirien – undenkbar. Trotzdem hat sich das nette Wahrzeichen Australiens schon vor Jahren in das Österreich-Bild eingeprägt. Grund dafür ist die Verwechslung aus dem Englischen: „Austria“ und „Australia“ klingen fast ähnlich. Deswegen haben sich die ÖsterreicherInnen längst daran gewöhnt, im Ausland auf die Antwort „I am from Austria“ folgende Reaktion zu bekommen: „Austria? Oh, Kangaroos!“ (Der amerikanische Ex-Präsident ist übrigens keine Ausnahme.) Die ÖsterreicherInnen nehmen es aber mit Humor: Bekannte Souvenirs sind z.B. die T-Shirts „No Kangaroos in Austria“. (Jekaterina Kosygina) |
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Im Spot sehen wir inmitten herrlicher historischer Wiener Bauten und Denkmäler ein springendes Känguru. Das ist dadurch zu erklären, dass viele ausländische Touristen ganz im Ernst meinen, dass die Kängurus nicht nur in Australien, sondern auch in Österreich leben, oder sogar nur in Österreich. Vor kurzem soll ein Känguru wirklich einem Zoo entlaufen sein. Man hat es gefangen, aber diese Tatsache hat ein enormes Echo im Lande gehabt. In Österreich verkauft man jetzt sogar Sporthemden mit Logos, wo erklärt wird, dass Österreich und Australien verschiedene Länder sind. In Wirklichkeit leben ein paar Kängurus im Zoo Schönbrunn. (Dmitrij Jerochin) |
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Wenn man durch die schönen Straßen von Wien bummelt, wird man wohl kaum einem Känguru begegnen. Warum finden denn einige Ausländer, die Österreich nicht auf der Karte zeigen können, dass die Kängurus zum typischen Bild von Wien gehören? Jetzt brauchen Sie nicht zu denken, dass diese australischen Tiere nach Österreich umgezogen sind. Die Antwort hat nichts mit Geographie zu tun. Auf Englisch heißt Österreich ‘Austria’, deshalb wird der Name des Staates von Menschen, die einen nicht besonders weiten Gesichtskreis haben, mit ‘Australia’ verwechselt. Wenn das eine Offenbarung für Sie ist, bleiben Sie bitte ruhig: selbst ohne Kängurus ist Wien sehenswert! (Alla Scheronowa) |
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Hier wird eine Präsentation von Wien dargestellt. Eine besondere Stimmung schafft die Musik von Johann Strauß. Die Altstadt und die Neustadt sind zwei Seiten von Wien. Zwei Epochen stoßen aufeinander: die Vergangenheit und die Gegenwart. Meiner Meinung nach bilden diese Teile ein Ganzes. Es ist wichtig, alte Motive von Wien zu bewahren. Aber es entstehen neue Trends in der Kultur. Was nicht zum Wien-Bild passt, ist natürlich das Känguru, das in Australien lebt. Man verwechselt oft die Namen der zwei Staaten Österreich und Australien, die im Englischen und im Russischen ähnlich lauten. Das ist eine Art von Ironie über Unwissende. (Irina Prokopowa) |
Bonusfrage: Welche Sehenswürdigkeiten erkennen Sie?
| Gloriette, Palmenhaus (Botanischer Garten), Schloss Schönbrunn, Riesenrad, Karlskirche, Johann-Strauss-Denkmal (Stadtpark), Staatsoper, Secession, Otto-Wagner-Haus (Linke Wienzeile), Konzerthaus, Musikvereinshaus, Hofburg, Burgtheater, Denkmal Erzherzog Karls (Heldenplatz), Kunsthistorisches und Naturhistorisches Museum, Maria-Theresien-Denkmal, MuseumsQuartier (Leopold Museum, MUMOK und „Enzis“), Löwe am Nussdorfer Wehr, Parlament, Stephansdom, Rathaus, Liebenberg-Denkmal, Peterskirche, Michaelerkirche, Piaristenkirche Maria Treu... Und schließlich können als „des Sehens würdig (oder sogar des Hörens, Schmeckens und Erlebens würdig) auch die Donau, Strauss’ Frühlingsstimmen-Walzer, Wein und Fiaker gelten“. (Anastassija Martjanowa) |
| „Die Stadt wird als Klappbuch dargestellt, das mit jeder seiner Seiten die Schätze Wiens zum Anschauen bietet. Wien wirkt so bezaubernd, dass man keine passenden Worte finden kann, wie bei einem Kind, das ein Klappbuch geschenkt bekommen hat und voller Begeisterung darin blättert.“ (Anshela Losa) |
Spot 2
Was könnten die Gründe dafür sein, dass die „Ja! Natürlich“-Spots in Österreich schon jahrelang überaus beliebt sind?
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Ich kann ganz gut verstehen, dass die „Ja! Natürlich“-Spots in Österreich überaus beliebt sind! Humorvoll, originell, lebensfroh und völlig treffend für eine Werbung von Bio-Produkten aus ökologischer Landwirtschaft – ein populärer Trend in Europa und etwas, was uns in Russland leider fehlt. Das glückliche Schweinderl und der sorgsame Bauer erinnern an einen der besten amerikanischen Kinderfilme – „Babe“. Durch die Dialoge im Dialekt und die typische Landschaft wirkt die Werbung aber sehr „österreichisch“. Also, mein Urteil: Der Werbespot ist ein richtiges „Cannes-Schwein“! Kein Wunder, dass „Ja! Natürlich“ schon jahrelang ein Hit ist. (Jekaterina Kosygina) |
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Diese Werbung, die im österreichischen Fernsehen schon einige Jahre gezeigt wird und nicht an Popularität verliert, hat meiner Meinung nach mehrere Erfolgsgründe. Erstens sind Österreicher große Tierfreunde. Und das süße „Schweinderl“, der Hauptheld dieser Spots, kann einen ja nur entzücken. Zweitens gibt es in jeder Folge ein Wortspiel mit dem Wort „natürlich“ als „ohne Zusatzstoffe/umweltfreundlich“ und „sicher/klar“. Drittens wird hier der österreichische Dialekt gesprochen, den die meisten Österreicher (und nicht nur) sehr klangschön und melodisch finden. Und viertens wird in den Spots die wunderschöne österreichische Natur gezeigt, die in der Alpenrepublik und auch in weit entfernten Ländern als unglaublich vielfältig und bildschön gilt. (Denis Popow) |
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Die „Ja! Natürlich“-Spots haben viele vorteilhafte Aspekte, die jede Werbung effektiv und einprägsam machen. Das sind: ein markantes, nettes und lustiges Sujet, schöne Helden (ein typischer, freundlicher Bauer und ein tolles, neugieriges Schweinderl), umweltfreundliche Produkte, ein Wortspiel („natürlich“ im Sinne von „sicher“ und „natürlich“ im Sinne von „nicht künstlich“). Diese Spots sind bestimmt bei Kindern sehr beliebt, und Kinder brauchen Milchprodukte, um gesund zu wachsen. Das Logo dieser Firma ist rot-weiß – Farben, die in Österreich sehr beliebt sind. (Stanislaw Osekin) |
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Die Spots „Ja! Natürlich“ scheinen mir sehr amüsant zu sein. Der Bauer und das Ferkel sind „Busenfreunde“, und das macht auf mich den Eindruck, dass der Mensch und die Natur eins sind. Zudem finde ich das Ferkel attraktiv und klug, und der Bauer arbeitet unermüdlich auf dem Feld und führt Schmäh. Ich glaube, diese Eigenschaften, und zwar Humor und Arbeitsamkeit, sind für die Österreicher charakteristisch. Überdies finde ich die Art, wie die Hauptdarsteller sprechen, sehr lustig – das macht die Spots noch interessanter. Außerdem darf man nicht vergessen, dass das Schwein Glück symbolisiert. Gerade dies alles braucht man, um einen Spot populär und beliebt zu machen. (Timur Achmetow) |
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Erstens kann die Beliebtheit der Spots auf die Beliebtheit der einheimischen Mundarten in Österreich zurückgeführt werden. Fast überall im deutschsprachigen Raum hat man ein beträchtliches Sprachbewusstsein; man schätzt den eigenen Dialekt, der zur Verkehrssprache geworden ist und jetzt nicht ausschließlich zu Hause verwendbar ist, sondern auch im Fernsehen, wie bei diesen Spots etwa, um einen Helden zu charakterisieren, der Sympathie und ein Gefühl der Affinität weckt. Andererseits könnte die Popularität auch mit der österreichischen Liebe zu Bio-Produkten zusammenhängen. Alles „schön natürlich“ ist zurzeit sehr modisch, und die Österreicher sind schon immer auf die atemberaubende Landschaft ihrer Heimat stolz gewesen. (Julija Malzewa) |
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Die „Ja! Natürlich“-Spots sind ein Beispiel guter Marketingstrategie. Sie sind komisch in einer typisch österreichischen Weise und zeigen den ländlichen Lebensstil im positiven Lichte. Die meisten Österreicher leben in Dörfern, und Befragungen zeigen, dass die Schönheit Österreichs sehr wichtig für die Einwohner ist. Man legt auch viel Wert auf die natürliche Abstammung der Produkte. Alle diese Dinge sind in den Spots impliziert und ganz einfach und unbeschwert dargestellt. Die Spots zeigen ein harmonisches, lustiges Abbild der Österreicher selbst. (Alexandra Dsjuba) |
Bonusfrage: Was sagen die zwei Helden?
1.
S: Spitzt eure Schweinsohren! Los geht’s!
B: Jetzt sind wir genau über dem Nationalpark Hohe Tauern, Schweinderl!
S: Wunderschön! Wow, da haben es unsere Kühe aber gut, Bauer.
B: Kein Wunder, dass sie so eine gute Milch geben.
S: He, was ist das jetzt? Hilfe! Wir sinken!
B: Ballast abwerfen, Schweinderl!
S: Aber nicht die gute Milch, ja nicht!
B: Na dann halt dich!
S: Ahh! Spinnst du jetzt?
B: Na, Schweinderl.
S: Haha, sehr lustig.
B: Hast (du) dich geschreckt (=erschrocken)?
S: Nein, ich weiß doch, dass ich mich auf dich verlassen kann.
B: Ja, natürlich!
2.
S: Spitzt eure Schweinsohren! Los geht’s!
L: Der Bauer hat 10 Euro. Er kauft drei Sackerl Kunstdünger zu zwei Euro...
S: Was hat er gesagt? Kunstdünger? Braucht kein Mensch! Falsch! Stimmt ja gar nicht! Der Lehrer hat es falsch gemacht! Kunstdünger! Was der für einen Blödsinn redet! ... Ah, der Bauer holt mich ab von der Schule!
B: Warst du eh brav, Schweinderl?
S: So lala. Aber dafür bin ich der Beste in Bio (=Biologie)!
B: Ja, natürlich!
Nur wer immer aufpasst, dass alles stimmt, kann der Beste in Bio sein. Ja, natürlich!
3.
S: Spitzt eure Schweinsohren! Los geht’s!
S: Bauer, fällst du mir eh nicht herunter? Ganz oben sind sie schon reif. Höher! Strecken!
B: Ja, ja.
S: Die Himbeeren gehören auch schon gebrockt (=gepflückt), gell?
S: Und was ist mit den Kühen? Gemma, gemma! (=Dalli, dalli!; eigentl.: gehen wir!)
B: Ja.
S: Und bringst du mir gleich meine Taucherbrille? Damit es die anderen „sommerfrisch“ haben, kommen wir ganz schön ins Schwitzen...
B: Ja, natürlich.
Nur für kurze Zeit: Sommerfrisch-Joghurts mit feinen Blüten. Ja, natürlich!
Spot 3
Um welches Lied – in leicht abgewandelter Form – handelt es sich? Was ist hier anders als im Original und warum?
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In diesem Video handelt es sich um die jetzige Bundeshymne Österreichs, die am 22. Oktober 1946 eingeführt wurde. Jedoch ist es nicht die klassische Version, sondern ein Pop/Rock-Lied von Christina Stürmer, dem österreichischen Superstar. Dieser Stil zielt vor allem auf Jugendliche ab, um die Hymne zu popularisieren und patriotische Gefühle zu wecken. Das Zweite, was geändert wurde, ist der Text. Nach dem traditionellen „Heimat bist du großer Söhne“ wurde „und Töchter“ hinzugefügt, was die beachtliche Rolle der Frauen in Österreich betont. Es zeugt von Toleranz und Gleichberechtigung in der Alpenrepublik. (Denis Popow) |
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Im Januar 2010 hat die berühmte österreichische Pop-Rock-Musikerin Christina Stürmer die österreichische Bundeshymne „Land der Berge, Land am Strome“ neu interpretiert. Das machte sie im Auftrag von Bildungsministerin Claudia Schmied im Rahmen der Kampagne für die Unterstützung der Bildungsreform. Dabei wurde nicht nur eine musikalische Adaptation der Hymne als Rock-Song gemacht, sondern auch der Text im Sinne der Gleichberechtigung geändert. Die Zeile „Heimat bist du großer Söhne“ wurde zu „Heimat bist du großer Söhne und Töchter“. Stürmer und Schmied meinen, dass es „eine zeitgemäße Anpassung des Textes“ ist. Außerdem gab es eine Diskussion, ob man den offiziellen Text der Bundeshymne aus dieser Sicht verändern soll oder nicht. (Irina Filtschakowa) |
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„Land der Berge, Land am Strome“ ist die Bundeshymne der Republik Österreich. Die Zeile „Heimat bist du großer Söhne“ schien umstritten zu sein. Deswegen schlug die Frauenministerin Maria Rauch-Kallat 2005 vor, einen „geschlechtsneutralen“ Text der Hymne zu schreiben. Alle möglichen Vorschläge wurden abgelehnt, aber im Jahre 2010 erschien eine Neuinterpretation der Bundeshymne, wo die Zeile „Heimat bist du großer Söhne und Töchter“ zu finden war. Der neue Musikstil wurde problemlos akzeptiert, was mit dem Text aber nicht der Fall war. Die Erbinnen von Paula von Preradovic (Autorin der Bundeshymne) waren völlig gegen die Textänderung, darum durfte die neue Variante der Hymne eine Zeitlang nicht gesendet werden. (Alexej Iwanow) |
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Das Lied „Land der Berge, Land am Strome“ ist die Hymne Österreichs. Es gibt zwei Dinge, die hier abgewandelt wurden: Stil und Text. Diese Version ist rockig, wodurch sie sich von der klassischen Bundeshymne unterscheidet. Die von Christina Stürmer gesungene Version zeichnet sich auch dadurch aus, dass Christina Stürmer zu den großen Töchtern Österreichs gehört und unter den anderen im Spot erwähnt wird. Die wichtigste Umwandlung ist aber, dass es hier im Text um „große Söhne und Töchter“ geht, anstatt nur „großer Söhne“, was die so genannte geschlechtergerechte Sprache illustriert. (Anastassija Martjanowa) |
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Es handelt sich um die Bundeshymne Österreichs. Die Melodie ist als „Bundeslied“ der Freimaurerkantate von Mozart bekannt. Den Text schrieb Paula von Preradovic. Die 5. Zeile des Liedes aus dem Spot passt mit der 5. Zeile der Hymne nicht überein. Das hängt mit den Versuchen von Textänderungen zusammen. Schon die ehemalige Frauenministerin Johanna Dohnal wollte den Text geschlechtsneutral machen. Im Lied wurde jetzt die Zeile „Heimat bist du großer Söhne“ in „Heimat bist du großer Söhne und Töchter“ umgeändert, was mit der Gleichberechtigung der Männer und Frauen verbunden ist. Zum ersten Mal stellte die junge österreichische Pop-Rock-Sängerin Christina Stürmer, gerade eine Vertreterin des schwachen Geschlechts, die neue Version der Hymne vor! (Nadeshda Tenkowa) |
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Das ist eine Rock-Interpretierung der Bundeshymne „Land der Berge, Land am Strome“, die Popsängerin Christina Stürmer singt. Diese Version unterscheidet sich vom Originaltext durch die Worte „Heimat bist du großer Söhne und Töchter“. Das Lied sollte eigentlich für eine harmlose staatliche Bildungskampagne werben, um Aufmerksamkeit auf die Bedeutung der Bildung für Kinder und die Zukunft des Landes zu lenken. Aber es wurde lauter Streit zum Thema begonnen, ob man den Text so ändern darf. (Marija Gubina) |
Bonusfrage: Erkennen Sie ein Prinzip bei der Auswahl und/oder Reihung der Kinderfotos?
| „Ausgewählt wurden Fotos von großen Söhnen und Töchtern Österreichs, die hervorragende Leistungen auf unterschiedlichen Gebieten erbracht haben: KünstlerInnen, PolitikerInnen, ÄrztInnen, WissenschaftlerInnen und SportlerInnen. Wichtig ist auch, dass es hier zur Hälfte Frauen gibt, was die viel umstrittene Textänderung „rechtfertigt“ und illustriert.“ (Anastassija Martjanowa) „Die Reihung ist in etwa chronologisch.“ (Denis Popow) Die schon verstorbenen Berühmtheiten sind konsequent nach deren Geburtsjahren angeordnet. Nach den großen Söhnen und Töchtern von gestern (Kauffmann, Mozart, Freud etc.) und heute (Fischer, Schönborn, Stürmer etc.) folgen Fotos einiger Kinder von heute. „Das sind die kleinen ÖsterreicherInnen, die die Zukunft ihrer Heimat im 21. Jh. mitbestimmen werden.“ (Jekaterina Kosygina) „Was die letzten Fotos angeht, so brauchen wir nur noch ein bisschen zu warten, bis diese talentvollen Kinder auch zu weltbekannten Menschen werden.“ (Alexej Iwanow) |
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Konkret sind – in eben dieser Reihenfolge – zu sehen: Angelika Kauffmann (1741-1807): Malerin Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Komponist Ignaz Semmelweis (1818-1865): Arzt Marie von Ebner Eschenbach (1830-1916): Schriftstellerin Sigmund Freud (1856-1939): Arzt, Begründer der Psychoanalyse Alban Berg (1885-1935): Komponist Paula Wessely (1907-2000): Schauspielerin Bruno Kreisky (1911-1990): Politiker, Bundeskanzler von 1970-83 Ingeborg Bachmann (1926-1973): Schriftstellerin Helmut Qualtinger (1928-1986): Schauspieler, Schriftsteller, Kabarettist Friedensreich Hundertwasser (1928-2000): Künstler, Architekt Heinz Fischer (geb. 1938): Politiker, seit 2004 Bundespräsident Didi Constantini (geb. 1955): ehemaliger Fußballspieler, heute Trainer der Österreichischen Fußballnationalmannschaft Christoph Schönborn (geb. 1945): Kardinal, Erzbischof von Wien Maria Schaumayer (geb. 1931): Wirtschaftswissenschaftlerin und Politikerin Andreas Treichl (geb. 1952): Bankmanager Anton Zeilinger (geb. 1945): Quantenphysiker, Universitätsprofessor Valie Export (geb. 1940): Medienkünstlerin Hildegunde Piza (geb. 1941): Chirurgin Brigitte Ederer (geb. 1956): ehemalige Politikerin, heute Managerin Christina Stürmer (geb. 1982): Pop-Rock-Sängerin Mirna Jukic (geb. 1986): Schwimmerin Nino Gorbach, Hannah Hinsch, Daniel Tobosarevic, Lucca Lenikus, Marlene Pawlek: Kinder von heute |
Spot 4
Situation: Sie machen eine Woche Bildungsurlaub in Österreich und wollen mit einem Freund/einer Freundin am Mittwoch, 31. März, von Wien nach Salzburg fahren. Sie haben aber tagsüber ein dicht gedrängtes Programm und können beide nicht vor 17.00 Uhr am Bahnhof sein. Suchen Sie nach entsprechenden Zugverbindungen und wählen Sie die günstigste Variante – Zeit haben Sie jetzt genug und auch Umsteigen ist kein Problem für Sie! Schlafen wollen Sie allerdings in Salzburg. Mit welchem Zug bzw. welchen Zügen fahren Sie? Wie viel kostet das Ticket? Begründen Sie Ihre Wahl!
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Die Österreichische Bahn bietet ein Ticket an, das Einfach Raus! heißt und mit dem 2 bis 5 Personen mit Regionalzügen im Zeitabschnitt von 09.00 bis 03.00 am Folgetag fahren können. Dieses Ticket kostet 28 Euro und ist damit die allergünstigste Variante. Ich habe mir dementsprechend eine Verbindung ausgesucht, bei der ich nur Regionalzüge in Betracht ziehe und nur zweimal umsteigen muss. Um 17.22 fahren wir mit dem REX 1632 bis St. Valentin, wo wir umsteigen und weiter bis Linz fahren. Dort steigen wir nochmals um und fahren mit dem REX 1696 nach Salzburg. So treffen wir um 23.19 in der Stadt ein. (Julija Malzewa) |
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Wir werden uns um 17.10 auf dem Wiener Westbahnhof treffen, wo der REX 1632 um 17.14 auf Gleis 4 abfährt. Mit dem fahren wir bis St. Valentin. Dort steigen wir in den R 3630 um. Punkt 20.08 werden wir in der Stadt Linz/Donau ankommen. Wir müssen nur noch in den REX 1696 einsteigen. Aber wir haben noch mehr als eine Stunde Zeit. Wir könnten einen Imbiss besuchen oder einfach im Wartesaal bleiben. Um 21.12 wird der REX 1696 auf Gleis 3CD ankommen. Und um 23.19 werden wir schon in Salzburg sein! Wir fahren zu zweit und darum haben wir das „Einfach raus-Ticket“, das für 2 bis 5 Personen gültig ist, gekauft. Dieses Ticket kostet 28,00 Euro. Mir scheint, dass dieses „Einfach raus-Ticket“ besonders vorteilhaft ist, wenn es genug Zeit gibt und Umsteigen kein Problem ist! (Marija Gubina) |
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Ich werde das Einfach-Raus-Ticket nehmen. Es kostet 28 Euro und es können 2 bis 5 Personen mit einem Ticket reisen. Ich werde dieses Ticket nehmen, da es keine günstigere Möglichkeit für zwei Erwachsene gibt, mit dem Zug von Wien nach Salzburg zu reisen: Abfahrt 17.20 von Wien nach St. Valentin REX (Regional-Express) 1632 von St. Valentin nach Linz/Donau Hbf R (Regionalzug) 3630 von Linz/Donau Hbf nach Salzburg REX (Regional-Express) 1696 (Pawel Konjuchow) |
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Um Bescheid zu wissen, welche Zugverbindungen es gibt, gehe ich auf die Internet-Seite der ÖBB. Dann versuche ich die entsprechenden Züge zu finden. Aber statt den direkten Zug zu nehmen, wähle ich zuerst den Zug nach Linz, der aus Wien um 17.20 abfährt. In Linz können wir zwei Stunden verbringen und das Abendpanorama der Stadt genießen. Um 20.53 nehme ich den Zug nach Salzburg. Und um günstig zu reisen, besorge ich im Voraus eine VORTEILScard, die es mir erlaubt, zum halben Normalfahrpreis zu reisen. Die ganze Fahrt von Wien nach Salzburg und die VORTEILScard kosten mich zirka 46,50 Euro. Das ist nicht wenig, aber echte Reisende sagen: „Reisen kostet Geld, aber man sieht die Welt.“ (Timur Achmetow) |
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Wenn ich mich nicht irre, muss ich – wenn ich eine Woche Bildungsurlaub in Wien haben – auch nach Wien zurückkommen. Sofern es für Ausländer möglich ist, wäre es also günstig, eine VORTEILScard zu bestellen. Die kostet nur 19,99 Euro. Ein Ticket von Wien direkt nach Salzburg kostet 47,50 Euro, zwei Tickets 95 Euro. Mit der VORTEILScard kosten zwei Tickets 47,60 Euro, und zwei Cards – 40 Euro, was insgesamt 87,60 Euro ausmacht. Das ist um 7 % weniger als der Fahrpreis ohne Card. Und wenn wir zurückfahren, dann können wir sogar noch mehr sparen: 50% der Kosten. (Stanislaw Osekin) |
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Am Mittwochabend kann man zwischen einem EuroCity, einem InterCity oder einem superneuen Railjet wählen, um von Wien nach Salzburg zu fahren. Die Tarife sind gleich, wir würden deswegen eine Fahrt mit Railjet genießen. Der fährt um 18.20 Uhr ab – uns bleibt also genug Zeit, um noch einen kleinen Imbiss am Würstelstand einzunehmen. Um 20.59 Uhr sind wir schon an Ort und Stelle. Die Tickets kosten mit einer VORTEILScard für Jugendliche je 23,80 Euro, die VORTEILScards kann man für 19,90 Euro kaufen. Alles zusammen macht 43,70 Euro für jeden aus, dafür sparen wir mit der Karte das nächste Mal fast die Hälfte! (Jekaterina Kosygina) |
Bonusfrage: Wer ist der Hauptdarsteller im Spot? Was glauben Sie: Warum hat man gerade ihn dafür ausgewählt?
| „Wenn man A sagt, muss man auch B sagen, wenn man Perestroika sagt, muss man Gorbatschow sagen.“ (Alla Scheronowa) |
| „Er gilt als ein Politiker, der das in gewissen Aspekten veraltete sowjetische System reformierte und den Einwohnern Freiheit und Rechte garantierte. Dabei waren die zwei wichtigsten Ansätze in seiner Politik, die vermutlich in der ganzen Welt bekannt sind, Perestroika („Umbau“) und Glasnost („Offenheit“). Diese zwei Schlagworte werden in Europa mit positiven Veränderungen und einem höheren Lebensstandard verbunden. Deshalb ist Herr Gorbatschow für diese Rolle so gut wie kein anderer geeignet.“ (Denis Popow) |
| „Er ist ein Mensch mit „Neuem Denken“, der für das Neue eintritt. Die Züge der ÖBB sind auch neu und für alle offen.“ (Jekaterina Gurowa) |
| „Gorbatschow ist weltweit durch seine Politik der „Perestroika“ und „Glasnost“ berühmt geworden, was ins Deutsche als „Umbau“ und „Offenheit“ übersetzt werden kann – die zwei wichtigsten Prinzipien der ÖBB.“ (Jekaterina Kosygina) |
| „Umbau ist gerade das, was heute mit verschiedenen Bahnhöfen in Österreich passiert. Ein Umbau ist zwangsläufig mit Problemen verbunden, z.B. mit Änderungen im Fahrplan. Herr Gorbatschow ist Friedensnobelpreisträger, Perestroika ist sein Lebenszweck, und seine Gestalt in Europa ist allgemein gut. Deswegen wird hier selbst der Umbau positiv aufgenommen.“ (Stanislaw Osekin) |
| „Der ehemalige Präsident der Sowjetunion Michail Gorbatschow passt besonders gut in den Spot, weil er den Begriff „Perestroika“ geprägt hat. Dabei ist wichtig, dass es im Spot um Perestroika, also Umbau oder besser gesagt Reformen der ÖBB Anfang des 21. Jh. geht. Der Mann, der ein ganzes Land „umgebaut“ hat, kennt sich mit den „Perestroikas“ auf allen Gebiete aus... ;) (Anastassija Martjanowa) |
| „Man bringt die Bezeichnungen seiner Politikrichtungen Glasnost und Perestroika (Umbau) in Verbindung mit dem Umbau österreichischer Bahnhöfe. Gorbatschow genießt im Westen einen guten Ruf, da er zur Beendung des Kalten Krieges beigetragen hat. Das Wort „Umbau“ assoziiert man seither mit Demokratisierung und radikalen positiven Wendungen. Metaphorisch ist auch, dass durch den Umbau die Brücke in den Westen geschlagen wurde, so wie auch die Österreichische Bahn Brücken schlägt und Länder verbindet.“ (Julija Malzewa) |
| „Man hat gerade ihn dafür ausgewählt, weil dieser ehemalige sowjetische Leader im Westen sehr beliebt ist und bei den meisten Leuten in Österreich positive Assoziationen mit zukunftsweisenden Umwälzungen weckt. Übrigens hat Gorbatschow etwas früher im westlichen Fernsehen für elitäre Reisetaschen geworben. Er ist also auch hier ganz konsequent in seinen Handlungen. Bravo, Herr Generalsekretär! (Nikita Rajewskij) |
Spot 5
Was denken Sie: Warum?
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Denn Armut ist kein Laster Das nur die Sünder befällt Denn Alter kommt ohne Einladung Obwohl uns das nicht gefällt Denn Gewalt kann nur Gewalt schaffen Wer Toleranz zeigt Der gewinnt Denn einen Krieg entfesseln die Leute Das geschieht auch heute Und man kann nicht immer bestimmen Wer die Opfer und wer die Täter sind Denn eine Mutter ist kein Kuckuck Der eigene Kinder vergisst Deshalb muss man das Leben so nehmen Wie es in Wirklichkeit ist. (Alla Scheronowa) |
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Man soll – nein: man muss immer etwas machen! Unsere Welt ist so unperfekt, es gibt so viel Ungerechtigkeit! Und wenn man einfach nur dasitzt und nichts dagegen macht, bleibt alles unverändert. Nur der Mensch kann die Welt ändern, und „der Mensch“ heißt wir! Ich und du und Sie und alle, die diese Erde bewohnen. Man darf nicht gleichgültig sein. Jeder kann in eine Situation geraten, wo dringend Hilfe nötig ist, und die meisten Menschen werden da nicht helfen wollen. Alte Menschen, Drogensüchtige, Kriegsopfer, Schwerkranke, Obdachlose – sie alle brauchen Hilfe und Mitleid. Und Mitleid haben heutzutage nur mehr die wenigsten. Wir – und nur wir! – müssen und können etwas verändern und den Bedürftigen Hilfe leisten. (Irina Filtschakowa) |
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Alles, was im Video aufgezählt wurde, scheint unpraktisch, alogisch, in gewisser Weise sinnlos. Aber wenn es keine Menschen gäbe, die solche Bemühungen anstellten, dann wäre die Welt sehr grausam und erbarmungslos. Man kann mit so einer Beschäftigung kaum Geld verdienen, aber muss doch viel Herzblut investieren. Da es keinen materiellen Gewinn gibt, kann man sich damit nur aus Liebe zum Menschen beschäftigen. Und der Begriff der Liebe ist zu kompliziert, als dass ich ihn mit hundert Wörtern beschreiben könnte. (Stanislaw Osekin) |
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Schon jeder fünfte Europäer zwischen 15 und 34 Jahren greift zu Cannabis, Ecstasy oder Kokain, immer mehr Obdachlose und Straßenkinder werden registriert, es gibt zunehmende Familiengewalt, Alkoholabhängigkeit, entsetzliche Terroranschläge... Das sind nicht nur Ziffern, kalte Statistik, das sind Tausende von umgekrempelten Menschenleben. Und wenn ich daran denke, so schwirrt mir der Kopf vom Bewusstsein, dass wir dem so wenig entgegensetzen können. Alle wissenschaftlichen, medizinischen Leistungen bleiben nichtig, wenn es kein menschliches Mitleid mehr gibt. Einfach wegsehen, nichts tun? Aber das ist eben das Schlimmste. Wer vor der Wahrheit wegläuft, kehrt immer wieder zu ihr zurück. Man muss wenigstens bereit sein Hilfe zu leisten, ohne Warum-Fragen zu stellen. (Anshela Losa) |
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Jeden Tag stellen sich die Menschen diese Frage: warum? Wir wissen nie, ob das Kämpfen sich lohnt oder nicht. Es passiert manchmal, dass wir oder unsere Freunde in Gefahr sind, und dann scheint es auf einmal, dass die Welt zusammenbricht und wir denken: weiterzuleben hat keinen Sinn. Doch man muss das Problem nur überschlafen und dann erscheint ein kleines bisschen Hoffnung. Und mit dieser Hoffnung muss man leben, auch wenn man auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wird! Und wenn Sie sich die Frage stellen „Warum Hoffnung haben, wo keine Hoffnung ist?“, so ist die Antwort ganz einfach: um weiterzuleben! Der Mensch muss immer Mensch bleiben, auch wenn die Welt unmenschlich ist! Dann wird man selbst glücklich und lässt gute Spuren hinter sich zurück! (Tatjana Tschetschuschkowa) |
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Weil man Menschen in Not helfen soll, wenn sie sich selbst nicht versorgen können. Mitleid, Toleranz und Hilfsbereitschaft sind Gefühle, die einen als wahren Menschen kennzeichnen. Wenn man bereit ist, anderen beizustehen und sie in schwierigen Situationen zu unterstützen, kann man sich sicher sein, dass man die Welt ein kleines Stück besser macht. Besonders in unserer unruhigen Zeit, der Zeit unmenschlicher und grauenvoller Terroranschläge, Kriege, ethnischer Konflikte, muss man zusammenhalten und darf auf keinen Fall unbeteiligt bleiben. Gewalt bringt nur neue Gewalt ans Licht. Es ist Menschlichkeit, die die Welt zum Guten verändert. (Denis Popow) |
| Man lebt, solange man liebt, solange es einfach nur Hoffnung gibt…Wenn wir uns immer die Frage „Warum?“ gestellt hätten, wäre die Welt längst untergegangen. Ein Glück, dass es immer noch Menschen gibt, die Liebe und Hoffnung nicht aufgegeben haben, die von ganzem Herzen helfen, um uns diese Welt zu erhalten. Denn Leben ist ein ewiges Auf und Ab, und manchmal werden auch wir in solche Situation geraten, die wir uns wahrscheinlich nicht wünschen. Denn wer den anderen das Gefühl des Glücks gibt, wird auch selber glücklich. Und alles Gute, das wir geschaffen haben, nimmt uns keiner mehr weg. (Darja Maneraki) |
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Für jeden von uns bedeutet dies etwas anderes. Warum redet ein Mensch mit einem anderen, obwohl er immer das Gleiche sagt und fragt? Darauf gibt es nur eine Antwort: weil wir es gern machen. Es gibt kein „Warum?“, nur ein „Freiwillig“. Es geschieht wirklich „aus Nächstenliebe“. Wir sollen nie vergessen: auch ich bin nur ein Mensch, wie mein Gegenüber. „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Dieser Spot bedeutet für mich, mehr Geduld zu haben, immer Mitgefühl zu zeigen, zuerst zuzuhören und erst dann etwas zu sagen. Wenn man bereit ist, Verständnis aufzubringen, bekommt man es tausendfach zurück. Wie reich beschenkt kann man werden – von einem Lächeln aus einem zahnlosen Mund oder von einem schlichten DANKE. Das ist einfach unbezahlbar. Wo kein Licht, da kein Schatten! (Irina Sopnewa) |
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Das Leben und die Gesundheit eines Menschen sind die wichtigsten Werte der modernen Gesellschaft. Das ist in den internationalen Dokumenten über die Grundrechte der Menschen festgelegt. Egal, ob Obdachloser, Drogensüchtiger, Nationalsozialist oder Attentäter – jeder hat ein Recht auf Leben und auf die nötige Hilfe. Verweigert man diese, ist man selbst nicht besser. Im Spot wird gesagt, dass es keine Hoffnung mehr gibt. Meiner Meinung nach ist Hoffnung immer vorhanden. Auch wenn die Chance auf ein glückliches Ende sehr gering ist, darf man die Hände nicht in den Schoß legen und nicht aufgeben. Es ist die Pflicht eines jeden, alles zu geben, um das Ziel zu erreichen. Das ist eine Frage der Moral, der Religion und der Hoffnung. (Jekaterina Basina) |
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Hinsehen, weil niemand davor sicher ist. Nicht aufhören zu reden, auch wenn du keine Antwort bekommst, denn wenn du redest, lässt der Schmerz nach. Zuhören, weil „ständig dasselbe“ doch für jemanden wichtig ist. Mitleid haben, weil irren menschlich ist. Nicht aufgeben um jemanden zu kämpfen, denn wenn alle aufgeben, hat die Welt keinen Sinn mehr. Opfern helfen, die auch Täter sind, weil Ignorieren uns selbst zu Tätern macht. Unbedingt suchen, weil jede Wahrheit doch besser ist als Ungewissheit. Weiter machen, weil die Hoffnung zuletzt stirbt… (Jekaterina Kosygina) |
Bonusfrage: Wer in Österreich setzt sich mit diesen Problemen auseinander, ohne die Frage nach dem Warum zu stellen?
| „Die Organisation, die sich mit diesen Problemen beschäftigt und jedem die helfende Hand reicht, der sie braucht, ist das „Rote Kreuz Österreich“ – die führende Wohltätigkeitsorganisation in Österreich.“ (Denis Popow) |
| „Das Österreichische Rote Kreuz setzt sich mit diesen Problemen auseinander. Diese Organisation ist weltweit bekannt und ist aus unserem Leben schon nicht mehr wegzudenken. Die Hauptfunktion des Vereins ist es, anderen Menschen auf verschiedenste Weise zu helfen, sei es die Hilfe bei Katastrophen oder die Suche nach vermissten Soldaten. Selbstverständlich ist die Rotkreuzbewegung international und existiert nicht nur in Österreich, sondern auch in anderen Ländern, wobei die Grundsätze und Hauptprinzipien überall gleich sind: Menschlichkeit, Neutralität und Freiwilligkeit. Es gibt auch andere Grundideen – die drei scheinen aber diese humanitäre Organisation am besten zu charakterisieren.“ (Alexej Iwanow) |
| „Die Aufgabe dieser Organisation ist niemanden im Stich zu lassen. Die Mitarbeiter des RK helfen allen Landstreichern, Flüchtlingen, armen Menschen. Barmherzigkeit und Liebe bilden die Grundlage ihrer Tätigkeit. Und jeder Mensch, der Probleme im Leben hat, kann sich auf das Rote Kreuz verlassen.“ (Natalja Koljadina) |
| Neben dem Roten Kreuz können freilich auch noch andere Non-Profit-Organisationen (gemeinnützige Organisationen oder Vereine ohne Gewinnabsicht) genannt werden, wie Caritas Österreich, Aids Hilfe, Kinderhilfe Direkt, Kindernothilfe Österreich, SOS-Kinderdorf, Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF). Hilfe für die Entwicklungsländer leisten in Österreich zudem: Horizont3000, Licht für die Welt, Hilfswerk Austria, Jugend eine Welt, Ärzte ohne Grenzen, CARE International, Christian Blind Mission (CBM), Claim for Dignity, Terre des hommes, World Vision und Save The Children. |
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Das Schlusswort aber sollen wieder unsere TeilnehmerInnen haben: „Eigentlich tut das jeder – jeder intelligente Mensch setzt sich mit diesen Problemen auseinander. Natürlich gibt es auch zahlreiche Organisationen in der ganzen Welt, die sich damit beschäftigen. Es kommt nur darauf an, wie sehr sie Gehör finden oder wie sehr ihnen die Medien helfen.“ (Darja Maneraki) „Jeder kann sich mit diesen Problemen auseinandersetzen. Das hängt auch nicht davon ab, wie viel Geld oder welchen Posten man hat. Das können arme Leute oder Millionäre sein. Meiner Meinung nach ist das oft eine Frage des Schicksals.“ (Nadeshda Tenkowa) |

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